Heute ist Pay A Blogger Day

29.11.2011

Einige der geistreichsten und inspirierendsten Inhalte kommen von Bloggern, die bloggen weil sie es möchten, und nicht weil sie dadurch reich und berühmt werden. Das allein ist ein guter Grund, ihnen etwas zurück zu geben.

Mit dieser Aufforderung ruft Pay A Blogger zur Teilnahme am heutigen Pay a Blogger Day auf. Dahinter steckt Flattr, das nach eigener Aussage erste soziale Mikro Bezahlsystem. Und das Prinzip ist so einfach wie genial. Leser von Blog-Artikeln können einen monatlich fixen Betrag festlegen, den sie ausgeben möchten. Gefällt ihnen ein Artikel von einem der teilnehmenden Blogs, so klicken sie auf den eingebundenen Flattr Button. Klickt man verschiedene Artikel in einem Monat an, so wird der monatliche Betrag auf alle geklickten Artikel der jeweiligen Blogs verteilt. Auch gut: Wird in einem Monat nichts geklickt, so landet der vereinbarte Betrag bei einer gemeinnützigen Einrichtung.

Pay a Blogger ist nicht nur optisch richtig gut

Optisch kommt Pay A Blogger ja mal so richtig gut und witzig daher. Man kann seinen eigenen Blog eintragen und testen, was man bislang noch nicht verdient hat. Zum Beispiel eine Tasse Kaffee, ein billiges Mittagessen, ein kaputtes iPhone und dergleichen. Mein Blog hat mir laut Auswertung noch nicht einmal ein gebrauchtes Familienauto eingebracht und allfacebook.de werkelt dafür laut Auswertung bereits an der verdienten Blogger Villa. Während der Auswertung wird mit Alexa gesprochen. Selbstredend, dass das Ergebnis mit Twitter und Facebook geteilt werden kann.

Mir persönlich gefällt dieser Ansatz sehr gut. Denn mal ehrlich: Wie viele wertvolle Inhalte erhalten wir alle mittlerweile kostenlos im Netz. Auf diese Weise kann ein Bewusstsein für den Wert dieser  kostenlosen Informationen geschaffen werden. Und jeder kann mitmachen und selbst den Button auf seinem Blog einbinden. Eine für alle Beteiligten tolle Option und Ansporn für die Verfasser, noch besssere Inhalte zu liefern.

Muss alles immer kostenlos sein?

Mag sein, dass das nur indirekt etwas mit Facebook & Co. zu tun hat. Aber: Der Umgang mit Social Media bedeutet meines Erachtens nicht, alles immer und um jeden Preis kostenlos zu publizieren. Wenn wohl auch nur im Kleinen, geben Ansätze wie diese interessierten Lesern eines Blogs vor allem die einfache Möglichkeit, auch monetär Danke zu sagen.

Was haltet ihr davon? Würdet ihr auf diese Weise für Artikel bezahlen wollen oder gar den Button selbst auf eure Seite einbinden? 

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